Marie K.
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Ein Stern ist noch zu viel. Grob fahrlässiges Verhalten und es wird noch nicht einmal eingesehen.
Bei uns im Haus wurde ein kleiner Junge abgesetzt und ins Treppenhaus gebracht.
Der kleine Junge wohnt hier nur leider gar nicht. Der Bus ist wieder losgefahren.
Der kleine Junge stand im Flur und hat ganz laut geweint. Daraufhin bin ich mit dem Jungen die Straße auf und ab gelaufen um eventuell sein zu Hause zu finden. Leider ohne Erfolg. Letzten Endes habe ich den Jungen zur Polizei gebracht, damit dort ermittelt werden kann wo nun der kleine Junge wohnt.
Als ich wieder zu Hause war, sagte mir eine Nachbarin das es sich wohl um ein Bus von MediCall handelte, weshalb ich dann auch dort Kontakt aufgenommen habe.
Der Junge konnte nun dank der Polizei und der Mithilfe von MediCall nach Hause finden. Der Junge konnte sich leider selbst nicht richtig mitteilen, aber er fährt sicherlich nicht ohne Grunde mit dem Bus mit.
Ich wurde noch von einer Mitarbeiterin von MediCall zurückgerufen. Sie wollte sich für meine Hilfe bedanken. Leider habe ich absolut kein Verständnis für die falsche „Anlieferung“ des Jungen.
Sie versuchte sich rauszureden, die Tour wäre umgestellt und ein Kind mit dem selben Vornamen würde ja bei uns im Haus wohnen. Dieser wäre nicht in der Schule gewesen und deshalb habe der Busfahrer die Kinder verwechselt. Aber der Busfahrer habe den Jungen ja sogar ins Treppenhaus gebracht, was er ja gar nicht müsste. Er müsse ja nur die Kinder aus dem Bus lassen und wenn die Eltern die Kinder nicht abholen müssten diese alleine laufen. Naja, bringt nur nichts wenn es das falsche Treppenhaus ist. Eventuell wären die Eltern beim richtigen zu Hause draußen gewesen? Außerdem habe der Junge ja nichts gesagt. Wie auch? Manche Kinder fahren grad mit dem Bus, weil sie sich nicht mitteilen können.
Mal gut, dass das Kind ist nicht einfach losgelaufen ist und sich wohlmöglich verlaufen hat oder irgendwelchen Perversen in die Arme gelaufen ist.
Ein Absolutes No Go, sollten wirklich einmal ihre Firmenpolitik überdenken und Verantwortungsvoller arbeiten. Besonders weil eben auch Kinder gefahren werden, die orientierungslos sind und sich nicht mitteilen können. Auch da bringt es nichts, wenn der Busfahren nicht nur am Bordstein abliefert sondern auch ins Haus. Eventuell lieber über eine Karriere bei Amazon als Fahrer nachdenken, da bekommt man zumindest Ersatz, falls etwas beim Liefern abhanden kommt.
Der Junge mit dem selber Vornamen bei uns im Haus, den gibt es wirklich. Der sieht aber tatsächlich vollkommen anders aus. Liegt eventuell daran, dass beide Kinder ein „dunkler Typ“ sind. Die sehen ja bekanntlich für hellhäutige Menschen alle gleich aus.
Geht zumindest gar nicht und ich bin der Meinung bei solch einem Vorfall gehört die Lizenz zum fahren von Schutzbefohlenen entzogen.