Celine W.
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Sehr geehrter Herr Dr. Landschulze,
ich wende mich heute mit einer formellen Beschwerde an Sie, da ich mich gezwungen sehe, das äußerst unangemessene und unprofessionelle Verhalten Ihrer Kollegin Frau Dr. Hauck zu thematisieren. Die Art und Weise, wie Frau Dr. Hauck Patienten, darunter auch mich, behandelt, lässt stark zu wünschen übrig und widerspricht grundlegenden Prinzipien der ärztlichen Ethik sowie dem respektvollen Umgang, den man von einer medizinischen Fachkraft erwarten darf.
Bereits bei meiner ersten Begegnung mit Frau Dr. Hauck war ich nachdrücklich irritiert. Obwohl ich einen Termin hatte, musste ich über eine Stunde im Wartezimmer verbringen, während andere Patienten, die nach mir ankamen, vor mir aufgerufen wurden. Diese Situation fiel nicht nur mir auf, sondern auch anderen Patienten, die sich ebenfalls über den Ablauf wunderten. Doch damit nicht genug: Als ich endlich das Behandlungszimmer betrat und buchstäblich noch die Türklinke in der Hand hielt, wurde ich von Frau Dr. Hauck mit den Worten „Was ist Ihr Problem?“ in einem Tonfall empfangen, der jegliche Form von Höflichkeit und Empathie vermissen ließ. Ein professioneller Arzt-Patienten-Kontakt sollte anders beginnen.
Statt mir die Gelegenheit zu geben, meine Symptome in Ruhe zu schildern, unterbrach mich Frau Dr. Hauck sofort und diagnostizierte voreilig eine Essstörung, ohne dass ich überhaupt die Möglichkeit hatte, alle meine Beschwerden darzulegen. Diese Art der vorschnellen Diagnose und der mangelnde Respekt für meine Ausführungen sind aus medizinischer Sicht höchst fragwürdig und keineswegs akzeptabel.
Doch die negativen Erfahrungen setzten sich fort. Beim nächsten Termin musste ich aufgrund von Problemen bei der Anmeldung im Treppenhaus warten, was zu einer Verspätung führte, die jedoch nicht meiner Verantwortung oblag. Trotzdem wurde ich erneut unfreundlich empfangen und schroff darauf hingewiesen, dass ich zu spät sei – ohne jegliches Verständnis für die organisatorischen Umstände, die zu dieser Verspätung geführt hatten. Der abschätzige Tonfall und die herablassende Art, in der Frau Dr. Hauck mit mir sprach, waren nicht nur demütigend, sondern auch fachlich inakzeptabel. Ihre Bemerkung, ich solle „Stunden vor dem Termin“ erscheinen, zeugt von einer distanzierten und überheblichen Haltung gegenüber den Bedürfnissen und der Realität der Patienten.
Ein weiterer Höhepunkt dieses unangemessenen Verhaltens war die Verweigerung der medizinischen Behandlung, einschließlich eines geplanten Ultraschalls. Frau Dr. Hauck äußerte mit einem spöttischen Grinsen, dass sie „jetzt keine Lust“ habe, die Untersuchung durchzuführen, da es „nicht zwischen uns passt“. Diese Aussage und die Art, wie sie mich behandelt hat, lassen jeglichen Respekt vor der Verantwortung, die ein Arzt gegenüber seinen Patienten hat, vermissen.
Ich habe erfahren, dass ich nicht der einzige Patient bin, der solch negative Erfahrungen mit Frau Dr. Hauck gemacht hat, und dass andere Patienten die Praxis aufgrund ihres Verhaltens bereits gewechselt haben. Sollten diese Zustände in Ihrer Praxis geduldet werden, stellt dies eine erhebliche Gefährdung der Patientensicherheit dar, da eine unzureichende Betreuung und eine derart distanzierte, unfreundliche Haltung gegenüber Patienten im Ernstfall zu schwerwiegenden Konsequenzen führen können.
Ich fordere Sie hiermit nachdrücklich auf, die Angelegenheit intern zu prüfen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Es sollte im Interesse Ihrer Praxis liegen, sicherzustellen, dass alle Patienten respektvoll und fachlich kompetent behandelt werden. Ein derartiges Verhalten wie das von Frau Dr. Hauck kann und darf nicht die Norm in einer ärztlichen Praxis sein. Leider musste ich die Praxis letztendlich mit Schmerzen und ohne jegliche Behandlung verlassen, obwohl ich dafür zwei Tage freigenommen hatte.